___________Willkommen auf dem Blog der Bauhaus.Botschafter___________

___________Willkommen auf dem Blog der Bauhaus.Botschafter___________

Friday, December 18, 2015

Backe, backe (Leb)kuchen...

....Die M18 hat gerufen.
Wer ein Lebkuchenhaus bauen will...
der muss haben sieben Sachen:

Eine gute Idee, fleißige Hände, Spaß am Bauen, Puderzucker, alle Variationen von Süßigkeiten, Lebensmittelfarbe und einen glorreichen Gruppennamen.

Die Fachschaft Architektur + Urbanistik und das Studierenden-Haus M18 hat wieder mal zum alljährlichen LebkuchenHAUSWettbewerb am 12.12. aufgerufen! Um 12 Uhr, 2 Stunden nach Start des Bauhaus-Weihnachtsmarktes im Hauptgebäude, ging es los.
3 Stunden hatte jedes Team Zeit.



Weitere Regeln sind aus dem offiziellen LebkuchenBauGB zu entnehmen:

§1 Art der Materialien
fleißige Hände beim Arbeiten
Gebaut wird ausschließlich mit lebensmittelechten und damit verzehrbaren Materialien.
§2 Menge der Materialien
Für jedes Team wird als Grundbaustoff ein Bäckerblech Lebkuchen (58 x 39 cm) von der Fachschaft zur freien Verfügung gestellt.
Der bereitgestellte Grundbaustoff muss nicht vollständig verbraucht werden. Eine Verwendung über die bereitgestellte Lebkuchenmasse hinaus ist ausgeschlossen.
Es gelten keinerlei Mengen-Einschränkungen für Verzierungsmaterial.
§3 Dimension der Wettbewerbsabgabe
Die Grundfläche des eigenen Lebkuchen-Gebildes darf eine Größe eines Mensatabletts nicht überschreiten.
§4 selbst mitzubringende Materialien
Zulassung nach § 1, Mengenbeschränkung nach § 2 Satz 2.
Klebematerial (Zuckerguss etc.) & Schmuck- / Verzierungsmaterial (Zuckerperlen, Schokostreusel etc.)


Manche bauten nach Plan und hatten Zeichnungen dabei, an denen sie sich orientieren konnten. Andere legten einfach los und schauten was dabei herauskam. Einige Teammitglieder rannten sogar noch während der 3 Stunden schnell zu Nahkauf um letzte Einkäufe zu tätigen...Das Team „die verrückten Schmetterlinge“ waren allerdings perfekt vorbereitet: vorgefertigte Wände aus Zuckerguss, welche sie nur noch mit dem Lebkuchen verbinden mussten hatten sie mitgebracht. Auch die sehr detailreichen Verzierungen mussten bei den verrückten Schmetterlingen nur noch an die richtige Stelle gesetzt werden. Nach vielleicht einer halben Stunde war das Fertigteilhaus „Bauhaus Motel“ dann sogar schon fertig:

das Bauhaus Motel der "verrückten Schmetterlinge"

Andere Entwürfe waren ähnlich bunt und farbenfroh gestaltet. So gab es das trojanische Einhorn von der Gruppe ALDI oder das Bauhaus-Camp, das wie ein buntes Festivalgelände wirkte.
Fernab von Glanz und Gloria findet man aber auch einen kritischen Entwurf: Die Festung Europa mit Waffenfabrik und einem Leuchtturm, gelegen an einem Küstenstrand. Im Meer: ein Flüchtlingsboot überfüllt mit Gummibärchen ... betitelt mit „der Urlaub war so schön“

EU-kritischer Entwurf der Gruppe "Captain Urb_in" (das Teelicht im Turm leuchtete)

Doch nicht jeder baute etwa ein Haus oder etwas das jenem nahe steht. Andere Gruppen nutzten den Lebkuchen um andere Leckereien zu imitieren. Das Mensa-Tablett bietet da natürlich die optimale Grundlage.  

"Fritz-Mitte"- Pommes mit Currywurst aus Marshmallows 
Nach 3 Stunden ackern kam dann der Gong. Jeder musste nun seinen Platz aufräumen und die Jury, bestehend aus Architektur-Professoren ging von Tisch zu Tisch und begutachtete kritisch jeden Entwurf.

Mensa-Weihnachtsessen der "Kronehaus-WG"
Um 15:30 wurde schließlich der Sieger geehrt. Die Jury merkte vorher an, dass es dieses Jahr sehr schwer war eine Entscheidung zu treffen. Allerdings konnte nicht jeder gewinnen und so entschied man sich für folgende Platzierung: Den 3. Platz errang das Bauhaus-Camp dessen Erbauer eine Prämie vom Kontor-Stift erhielten, 2. Wurde das Team ALDI mit dem trojanischen Einhorn. Auch sie erhielten einen Gutschein des Kontor-Stifts. 

Der ehrenvolle 1. Platz ging an „die verrückten Schmetterlinge“ mit ihrem Bauhaus-Motel, die damit auch das Thema des diesjährigen Bauhaus-Weihnachtsmarkt „Kauf dir ein Stück Bauhaus“ perfekt getroffen hatten. Glückwunsch! Der Preis war ein „Fritz-Mitte“ Gutschein sowie weitere Prämien.
Nach der Preis-Verleihung wurden die Lebkuchenhäuser zum Verzehr freigegeben. 



So konnte man noch eine kleine oder vielleicht auch größere Leckerei mit auf den Bauhaus-Weihnachtsmarkt nehmen oder gemütlich den Tag mit einem Glühwein ausklingen lassen. 


                                                                               Jonathan Hock, Urbanistik (B.Sc.), 3. Semester

No comments: