___________Willkommen auf dem Blog der Bauhaus.Botschafter___________

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Donnerstag, 26. November 2015

Zum Falken...


… kann ich immer gehen.







Dienstag

19 Uhr.

Hungrig steige ich mit ein paar Freunden die Steintreppe zur Eingangstür des Falken hinauf. Wir hatten bis jetzt Seminar und ich habe eigentlich die ganze Zeit nur an Sushi gedacht. Maki. Nigiri. California Roll. Reis innen, Reis außen. Was es nicht alles gibt.

Ich drücke die quietschende Holztür auf. Schlagartig steht uns allen die Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben und mein Magen rebelliert laut. Der gesamte Falken besteht aus einer circa 40-köpfigen Menschenschlange. Von der kleinen Küche, in der Sanchin und Han, die sonst auf der Franz Liszt Musikhochschule Oper studieren, eifrig Sushi rollen bis hinter zu den Sitzecken steht alles. Wir wollen es jetzt aber wissen und wagen uns ans Ende der Reihe.



19:20 Uhr.


Mittlerweile sind wir an der Bar angelangt und gönnen uns ein kleines Warte-Bier.

Dienstag, 3. November 2015

Hier wird nicht nur gehäkelt – die Textilwerkstatt


„Die nähen da ihre Kleidchen“ oder „Da treffen sich Mädels zum Stricken“ – das sind die gängigen Aussagen, die man auf die Frage nach der Textilwerkstatt der Bauhaus-Uni zu hören bekommt. Dass sich weder Modefanatiker unter den Mitgliedern befinden, die die letzten Prêt-à-porter-Kollektionen nachschneidern, noch ausschließlich Mädchen die Werkstatt nutzen, verraten mir Wiebke Müller (Produktdesign B.A.) und Elisa Trebstein (Visuelle Kommunikation B.A.). Die beiden habe ich anlässlich meines Besuchs in der Textilwerkstatt gebeten, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und so erfahre ich, dass die Werkstatt eher Labor als Modeatelier ist und einen Ort bietet, an dem frei experimentiert und ausprobiert werden darf. Welche Muster kann man mit der Strickmaschine herstellen? Was passiert, wenn man Draht in den Webstuhl spannt?