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Monday, March 3, 2014

Marke Punkt Was?

Der Name irritiert etwas: Marke Punkt Sechs. Dass sich dahinter die Galerie der Bauhaus-Universität Weimar verbirgt, kommt einem sicher nicht sofort in den Sinn. Wie kam es also dazu?
Als die Initiative 2008 den Namen "Bauhaus" für sich am Deutschen Marken- und Patentamt anmelden ließ, wurde ihnen die Bearbeitungsnummer 30773047.6 zugeteilt. Und eben dieses ".6" bezeichnet nun sowohl die Galerie beim Neuen Museum am Weimarplatz 5 als auch den am Sophienstiftsplatz gelegenen kiosk .6, in denen die Grundidee des Bauhauses zwei Ausstellungsräume gefunden hat.
Einerseits durch Kunst von Studierenden der Bauhaus-Universität, andererseits aber auch Werke anderer Künstler, die sich mit der aktuellen Entwicklung des Bauhausgedankens beschäftigen.
Beispielhaft für ersteres etwa die seit 2010 bestehende Ausstellungsreihe "Bauhaus Essentials", die regelmäßig die im Verlaufe der Summaery prämierten Werke zusammenbringt.
Und auf der anderen Seite dann internationale Ausstellungen mit Studierenden von Partneruniversitäten und Werkschauen ehemaliger Studierender.
Selbstverständlich beschränkt sich das Arbeitsfeld der Ausstellenden nicht nur auf die Freie Kunst, vielmehr sind fast alle Studiengänge vertreten. Das wichtigere "Muss" um in der Galerie marke.6 ausstellen zu können ist ein innovatives Konzept bei der Interpretation der Leitthemen.
Innovativ ist aber nicht nur was ausgestellt wird: auch die Organisation der Galerie, eine so vorher noch nie dagewesene Trägerstruktur durch die Kooperation der Bauhaus-Universität in Gestalt des Bauhaus.TransferzentrumDESIGN mit der Stadt Weimar, der Klassikstiftung Weimar und schlussendlich dem Studierendenkonvent.
Innerhalb dieser Struktur können junge Mensche bereits während ihres Studiums ihre Talente und Erfahrungen im Bereich Galerieführung und -kuration einbringen.
Bis 5. Februar wurde in der Galerie "The Top Notch" (="erste Sahne") im Rahmen der "Bauhaus Essentials" 2013 präsentiert, als nächstes im Programm steht ab 15. Mai 2014 die Austellung "Dreiecksbeziehung Klang - Bild -Wort".
Nicht nur hier lohnt sich ein Besuch, um einen Einblick in das Schaffen der Studierenden im vergangenen Jahr zu bekommen, auch am kiosk .6, wo kleinere Projekte präsentiert werden, die abseits der Hauptgalerie den experimentellen Charakter von Kunst mitten in der Stadt am Leben erhalten.

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