___________Willkommen auf dem Blog der Bauhaus.Botschafter___________

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Montag, 16. Dezember 2013

Das Peperoncino

Den besten Kaffee der Stadt gäbe es hier, wurde mir gesagt. Den will ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen. Das Peperoncino, die scharfe Peperoni, liegt an der Steubenstraße und bietet vor allem italienische Spezialitäten an, deren verführerischer Duft mir sofort in die Nase stiegt, als ich aus dem dunklen Novembergrau in die sonnig-gelbe Wärme des Ladens eintrete. Kräuter und Räucherwurst hängen über der Theke und würzen die Luft mit ihrem üppigen Aroma. Es gibt Wein, Olivenöl, Käse, Antipasti, Schinken, Kuchen, Gebäck und natürlich Kaffee von dem ich unbedingt etwas kosten will.
Auch wenn das Peperoncino auf den ersten Blick nicht so scheint, es ist auch ein Café mit vier Tischchen und sehr bequemen Stühlen. Ich bestelle einen Espresso, setze mich  und lasse mich von italienischer Musik einlullen. Der Espresso kommt zu meiner großen Freude mit einer goldig-knusprigen Stange Gebäck, fabelhaft! Da er schnell getrunken ist, will ich unbedingt auch noch eine heiße Schokolade probieren, die mir Besitzer Maurizio Peronaci empfohlen hat.
Ich lausche dem Geklapper der Tassen, dem Schäumen der warmen Milch und bekomme eine Tasse mit einer flauschigen Schaumdecke, gesprenkelten von Kakaotupfen. Nachdem ich aufgewärmt bin, frage ich Maurizio was das Geheimnis seines guten Kaffees sei. Er lächelt und sagt: "Guter Kaffee, eine gute Maschine und ein guter Mensch, der mit dem Herzen dabei ist."

Peperoncino auf Facebook
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-19.00, Sa 10.00-16.00


Franziska Demmler, Studierende Lehramt Gymnasium Kunsterziehung

Montag, 9. Dezember 2013

Das Hinterzimmer

Schon einige Male war ich auf einen gemütlichen Café oder abends auf ein Glas Wein im Hinterzimmer. Heute betrete ich deutlich bewusster das Café, da ich mit einem der Besitzer verabredet bin, um etwas mehr über das Konzept des Lokals zu erfahren. Entstanden ist es im Zuge der Bachelorarbeit von zwei Architektur- und einem Produktdesignstudenten und wurde in diesem Sommer, in der Trierer Straße eröffnet. 

Soviel wusste ich bereits: heute bin ich hier, um noch mehr zu erfahren. Als erstes bekomme ich eine Tasse Kaffee gereicht, wie ich erfahre, eine von einem Kaffeeröster aus Eisenach eigens für das Hinterzimmer entwickelte Röstung. Schon bei meinen letzten Besuchen im Hinterzimmer sind mir die außergewöhnlichen Tassen aufgefallen und ich frage nach, woher diese stammen. Sie sind, genau wie die Lampen, Tische und Stühle, in unterschiedlichen Uni-Projekten, meist von Produktdesignstudenten entstanden. Im Hinterzimmer sind keine "Katalog-Möbel" zu finden, alles ist selbst hergestellt



Montag, 2. Dezember 2013

Bauhaus Weihnachtsmarkt 2013



Am 14. Dezember ist es wieder soweit: Der alljährliche und berühmt-berüchtigte Bauhaus Weihnachtsmarkt wartet darauf, seine Besucher mit liebevoll handgefertigten Einzelstücken, kreativen Produktserien oder witzig-ausgefallenen Geschenkideen zu überraschen.

Unter dem Motto „Kauf dir ein Stück Bauhaus“ können in entspannter, weihnachtlicher Glühwein-Atmosphäre die kreativen Erzeugnisse Weimarer Studierender und Absolventen bestaunt und käuflich erworben werden.


Freitag, 22. November 2013

Lieblingsorte in Weimar – Café Wünsch dir was


Wenn die kalte Jahreszeit kommt, wünscht sich der Weimarer Student manchmal einen gemütlichen, warmen Ort, an dem er gemeinsam mit Freunden Kaffee trinken, Leckereien essen, sich vor dem Gruselwetter verkriechen und trotzdem noch am Weimarer Treiben teilhaben kann. Eben diesen Wunsch habe ich beim ersten Kälteeinbruch auch verspürt und fand in der ehemaligen Drogerie Wünscher in der Kaufstraße 20 das neueröffnete Café Wünsch dir was vor. Das Café besticht durch eine große Auswahl günstiger Frühstückswunschmenüs, eine gemütliche Atmosphäre durch bunt zusammengewürfelte Tische, Apothekerschränke gefüllt mit verschiedenen Weinen von hier und dort und einer großen Fensterfront, die erlaubt das geschäftige Treiben auf der Kaufstraße zu beobachten, während man genüsslich an seinem Latte Macchiato schlürft. Und für den kleinen Hunger gibt es noch leckere Kuchen, Suppen und Salate. Was wünscht man sich mehr?

Anne Heimerl, Studierende der Kulturwissenschaftlichen Medienforschung

Montag, 4. November 2013

Retrospektive Schnupperstudium: Steck die Nase rein

Jedes Jahr in den Herbstferien lädt die Bauhaus-Universität Weimar zum Schnupperstudium ein. Auch in diesem Jahr kamen wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen zehn bis dreizehn, um sich ausgesuchte Vorlesungen und Seminare anzuhören und in Workshops ihre künstlerisch-praktischen Fähigkeiten auszuprobieren.




Freitag, 1. November 2013

Lieblingsorte in Weimar


Was sind die Lieblingsorte der Weimarer Studenten? Beziehungsweise: Was bietet Weimar, das so schön ist, dass man es immer wieder aufsuchen möchte? Die Antworten der Umfrage variieren natürlich je nach Jahreszeit. Freuen wir uns also auf die winterlichen Favoriten der Weimarer Studierenden, die sich sowohl außen als auch innen finden lassen. Verschiedene Lieblingsorte werden nach diesem Auftakt regelmäßig im Newsletter vorgestellt werden.




Montag, 14. Oktober 2013

Nase nach vorn: Schnupperstudium

Am 7.10. hat das Wintersemester 2013/14 begonnen und viele Erstsemster starten in ihr Studium in Weimar. Campusspezialistin Franziska läd alle Interessierten, vom 28.10. bis 1.11.2013 ein, am Schnupperstudium teilzunehmen. Die Anmeldung ist noch bis zum 25.10.2013 möglich!



Wertvoller, als jede falsche Entscheidung ist Erfahrung, um die richtige zu treffen. Das Schnupperstudium ermöglicht den Besuch von Vorlesungen aller Fakultäten und die Teilnahme an Workshops, um herauszufinden, ob sich die Vorstellungen vom Studientraum mit der Wirklichkeit decken. Für Abendgestaltung und viele neue Bekanntschaften ist gesorgt.
Höhepunkt in diesem Jahr ist ein Gastauftritt von Bas Böttcher, Alumnus der Bauhaus-Universität, der euch in einer exklusiven Stadtführung seine Lieblingsorte in der Stadt zeigt und am Donnerstagabend einen Poetry-Slam veranstaltet. Unterstützt wird dies durch die Initiative "Mein Campus - Studieren in Fernost" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 
Franziska Demmler, Studierende Lehramt Gymnasium Kunsterziehung

Samstag, 12. Oktober 2013

Einführungswoche der Erstsemester


Montagmorgen, ich sitze mit den Tutoren der anderen Studiengänge in der Mensa und bin wohl fast so aufgeregt wie die Erstsemester selbst, die nach und nach den Raum füllen. Wie werden die Neuen wohl so sein? Was werden wir diese Woche erleben? Werde ich ihnen einen schönen Start in Weimar ermöglichen können? Werde ich alle Fragen beantworten können? Ich blicke in ein Meer von erwartungsfrohen Gesichtern, die alle während der offiziellen Begrüßung gespannt lauschen. Dann ist der große Moment gekommen: Die Tutoren der einzelnen Studiengänge rufen ihre Gruppen auf und nach und nach leert sich die Mensa. Schließlich sind wir an der Reihe und ich stelle erfreut fest, dass die "Neuen" eine ziemlich nette Truppe sind. Sogar zwei internationale Studierende sind dabei, wie sich in der Vorstellungsrunde herausstellt. 



Montag, 23. September 2013

Come in, go abroad


In das Weimarer Studentenleben vor klassischer Kulisse kann man sich leicht verlieben, und die kurzen Wege und zahlreichen Bekanntschaften lassen einen schnell bequem werden.
In der Ferne seinen Horizont zu erweitern, neue Kulturen kennen zu lernen, Sprachkenntnisse auszubauen und Netzwerke zu knüpfen, sind jedoch ganz besonders wertvolle Erfahrungen, die mehr und mehr als sogenannte Basic Skills bei Bewerbungen um Jobs oder Praktika helfen.
Am Anfang meines Studiums des B.Sc. Urbanistik in Weimar war mir nur ein Bruchteil der tatsächlich vorhandenen Internationalität der Universität bewusst. Seither wurde ich immer wieder überrascht und vor neue Herausforderungen gestellt.

Bevor wir im dritten Semester den ersten Entwurf beginnen konnten, galt es zunächst Grundlagen der Gebäudelehre zu erlernen. Um der oft recht trockenen Arbeit einen kulturell wertvollen Hintergrund zu geben, findet das entsprechende Seminar auf einem Hausboot, der MSS Batelier, auf europäischen Gewässern statt. Zugegeben, zwei Wochen mit Kommilitonen in routinierter Aufgabenverteilungen auf kleinem Raum zu verbringen und sich auf der Suche nach Plänen durch fremde Stadtverwaltungsstrukturen zu kämpfen, ist eine Herausforderung, aber ein einmaliges und belohnendes Erlebnis. Kaum zurück an der Universität in Weimar, beginnt das Semester im Rahmen des Wohnungsbau-Entwurfs mit einer Exkursion durch Süddeutschland bis in die Schweiz, um keine architektonischen Highlights zu verpassen.



Montag, 16. September 2013

Wohnungssuche: My home is my castle


Du bist zum Studium zuglassen! Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich auch um ein neues Zuhause in der neuen Stadt zu kümmern, in der rund 4.000 Studenten wohnen. Hier erst einmal die guten Nachrichten: Schlangen zum Besichtigungstermin und horrende Mieten treffen eher auf Großstädte, als auf Weimar zu. In Weimar sind die Mieten noch relativ günstig, es ist immer was im Angebot und bisher hat auch jeder eine Bleibe gefunden. Es gibt wunderschöne Wohnungen, deren Lage immer gut ist, da in Weimar ja nichts wirklich weit weg ist. Auch findet sich von Ofenheizung bis neu renoviert alles, was man sich wünschen kann. Die Kehrseite ist, dass Wohnungen in Weimar begehrt sind, und dass die Mieten steigen. Es kann eine Weile dauern, bis sich das Richtige für die nächsten Jahre gefunden hat und es mag fast unmöglich sein, bestimmte Wohnvorstellungen zu erfüllen. Trotzdem gilt, wer nicht wagt, der nicht gewinnt und es gibt mehrere Anlaufstellen, die Studenten Wohnraum vermitteln. 


Freitag, 23. August 2013

Die Bauhaus.Internationals stellen sich vor

„Und was machst du so?“ - unter diesem Motto stellen Studierende der Bauhaus-Universität Weimar und ihre Hobbys, Projekte und Engagements vor.


Für diese Ausgabe folge ich der Einladung der Bauhaus Internationals und mache mich ganz gespannt auf den Weg in das Haus der Studierenden, „die M18“, dem Treffpunkt für die wöchentlichen Zusammenkünfte. Heute trifft man sich dank des schönen Wetters ganz informell im Garten. Dort werde ich sogleich freundlich auf Deutsch und Englisch begrüßt und stelle erfreut fest, dass sich die sprachliche Vielfalt der Bauhaus Internationals damit noch lange nicht erschöpft: Einige der anwesenden Studierenden kommen sogar aus dem Iran, Pakistan, Bangladesch oder Indien.
Als ich hinzustoße, ist auch schon eine lebhafte Diskussion in vollem Gange, aber ich habe noch leichte Orientierungsschwierigkeiten: Wer sind die Bauhaus Internationals eigentlich und was machen die überhaupt? Frederik (26, MA Architektur, 4. Semester) gibt mir eine kleine Starthilfe und erklärt, dass die Bauhaus Internationals ein Referat der Studierendenvertretung (StuKo) sind, welches im Jahre 2008 wiederbelebt wurde.


Montag, 12. August 2013

Das Bauhaus-Orchester spielt auf!

Zum Auftakt der Reihe „Und was machst du so?“, in der Studierende der Bauhaus-Universität Weimar von ihren Hobbys, Projekten und Engagements berichten, stellt uns Marie Czarnikow (22, MA Kulturwissenschaftliche Medienforschung) in dieser Ausgabe das Bauhaus-Orchester vor.
Zweieinhalb Jahre schon spielt Marie mit Begeisterung Geige im Bauhaus-Orchester, welches 2009 als studentische Initiative gegründet wurde.Wer allerdings bei „Orchester“ an introvertierte Musiker denkt, die rigoros üben bis die Finger wund sind, wird hier eines besseren belehrt. 




Donnerstag, 1. August 2013

Wer wir sind?




Die Bauhaus.Botschafter sind Studierende der Bauhaus-Universität Weimar, die Fragen zu ihrem eigenen Studiengang aus erster Hand beantworten. Zudem wollen wir dich mit Führungen durch die Labore, Werkstätten und Ateliers sowie in individuell gestalteten Workshops bei der Entscheidungsfindung für das zu dir passende Studium und den Studienort Weimar unterstützen. Wenn Du möchtest, begleiten wir Dich bis zum Beginn deines Studiums und versorgen dich mit allen Informationen, die du auf diesem Weg brauchst!